Sommerfest auf Gut Haferkorn – Eigenes und Fremdes

Am 08. September um 17.00 Uhr durften wir wieder Kunden, Partner und Freunde zu unserem alljährlichen Sommerfest auf Gut Haferkorn begrüßen.

Rund um das Thema – Eigenes und Fremdes – Wie verändert der Blick auf Fremdes das Gefühl zum Eigenen? gestaltete sich das kleine aber feine Rahmenprogramm.

Anfang dieses Jahres erregte eine Installation vor der Frauenkirche in Dresden Aufsehen und löste in ausgeprägter Weise kritische und zustimmende Reaktionen hervor. Drei senkrecht nebeneinander aufgestellte Autobusse sollten eine Beziehung herstellen zwischen den Zerstörungen, die Dresden im zweiten Weltkrieg erlitt und der in Ruinen liegenden Stadt Aleppo, in der eine in gleicher Weise aus Bussen errichtete Straßensperre als Bild in den Medien verbreitet wurde.

Der Künstler wollte dazu einladen, durch die Hinwendung zu Fremdem einen neuen Blick auf das Alltägliche und Vertraute zu werfen.Diese Absicht erfüllte sich auf den ersten Blick nur zum Teil, es gab einen Sturm der Anfragen, der Kritik, der Entrüstung und von Drohungen – aber so zeigte sich doch, auf den zweiten Blick, das Verhältnis von Fremdem und Eigenem in vielfältiger Weise.

Neben dem Künstler der Dresdener Installation, Manaf Halbouni, der von seinen Überlegungen vor, seinen Erlebnissen während und seiner abschließenden Einschätzung nach der Installation berichtete, trat die Dresdner Poetry-Slamerin Caddi Kutz auf  und Schüler des Lessing Gymnasiums aus Döbeln berichteten von ihrer Integrationsklasse mit ausländischen Schülern.

Selbstverständlich durfte ein leckeres Abendessen aus unserer Gutshofküche nicht fehlen.

Es war ein gelungener Abend mit interessanten Gesprächen.

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